In einer genialen Führung in englischer Sprache erläuterte Herr Hellwig den Studierenden detailliert sowohl die historischen als auch die technischen Aspekte der rund 150 Maschinen, die dort am bedeutendsten Textilstandort Deutschlands zu sehen sind. Die Spanne reicht von den ältesten Handwebstühlen bis zur modernen Luftdüsentechnik.
Die Anfänge in der Textilgewinnung waren oft sehr mühsam.
Die Maschinenbau-Studierenden durften sogar selbst einige der Exponate bedienen.
Dass die Textilindustrie auf keinen Fall ein Underdog ist, betont das Statement von Joseph Amudzi, Erasmus-Studierender aus Ghana:
„The excursion has increased my insight into the technological advancements and innovations in the textile industry. I am amazed, how the textile industry has contributed significantly to the engineering sector with important products such as seat fabrication, airbag and composite enforcement used in modern automobiles.“
Sein Kommilitone Joshua Motta, Erasmus-Studierender aus Tansania, begeisterte die Wichtigkeit, die die Textilindustrie auf die Nachhaltigkeit ihrer Produktionsweise und Produkte legt.
Für Hubert Chichima, Erasmus-Studierender aus Ghana, war die historische Entwicklung beindruckend: „I found it very interesting to see how early smart technologies from Industry 1.0 were developed to make hard work easier and increase production. Now that we are in Industry 4.0, the progress feels incredibly fast.“
Die Ziele, das kulturelle Erbe zu schätzen sowie die Bedeutung der Textilmaschinen für heutige Ingenieure aufzuzeigen, sind sicherlich erreicht worden.
Das TextilTechnikum Mönchengladbach ist auf Instagram unter dem Handle @textiltechnikum_mg zu finden.