In den letzten 3 Wochen waren abwechselnd Prof. Deborah
Blaine und Dr Clint Steed von der Stellenbosch University (Südafrika) zu Gast
am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Düsseldorf
(HSD). Der Staff-Exchange wurde im Rahmen des Erasmus-Programms KA171 gefördert
und ist Teil der seit fast zehn Jahren bestehenden Kooperation zwischen der
Stellenbosch University und dem Team FLiX (Forschungsstelle Life Cycle
Excellence) von Prof. Dr.-Ing. Jörg Niemann.
Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand die gemeinsame
Durchführung von Lehrveranstaltungen. Gemeinsam mit Claudia Fussenecker
unterrichtete Prof. Blaine das Wahlfach „Global Engineering – The Role of
Culture in the Workplace“, in dem Studierende beider Hochschulen die
kulturellen Dimensionen internationaler Ingenieursprojekte diskutierten.
Darüber hinaus nutzten Prof. Blaine und Dr Steed ihren Aufenthalt, um mehrere
gemeinsame studentische Forschungsprojekte zu planen und zu betreuen – ein
zentraler Baustein des fachlichen Austauschs zwischen den Partnerhochschulen.
Im Zentrum für Innovative Energiesysteme (ZIES) hielt Dr
Clint Steed einen Vortrag zur Energieversorgung von Nano-Communities in
Südafrika. Er gab damit Einblicke in dezentrale Energielösungen für kleine, oft
netzferne Siedlungsstrukturen und in die damit verbundenen technischen und
gesellschaftlichen Herausforderungen.
Die Kooperation zwischen der Stellenbosch University und dem
Team FLiX von Prof. Niemann besteht seit fast einem Jahrzehnt und hat sich in
dieser Zeit zu einer festen Säule des internationalen Austauschs am Fachbereich
Maschinenbau und Verfahrenstechnik entwickelt. Mehr als 30 Studierende beider
Hochschulen konnten im Rahmen von Lehr- und Forschungsaufenthalten bereits von
der Partnerschaft profitieren – sei es durch Semesteraufenthalte, gemeinsamen
Abschlussarbeiten oder den direkten fachlichen Austausch mit Lehrenden der
jeweils anderen Hochschule. Möglich war dies Dank der tatkräftigen
Unterstützung von Dr. Monika Katz (Leiterin des International Offices HSD).
Der aktuelle Staff-Exchange unterstreicht, wie lebendig
diese Partnerschaft ist: Neben dem fachlichen Austausch in Lehre und Forschung
stärkt der persönliche Kontakt zwischen den Lehrenden beider Hochschulen auch
langfristig die Grundlage für neue gemeinsame Projekte, wie z.B. die Erstellung
gemeinsamer Konferenzbeiträge.