Validierung des atmosphärischen Ausbreitungsmodells ARTM durch experimentelle Untersuchungen
Befürwortung: 04.2019, Projektende: 2024, Umweltmeteorologie
Zur Validierung des Langzeitausbreitungsmodells ARTM (Atmosphärisches-Radionuklid-Transport-Modell) wurde eine Tracer-Substanz kontinuierlich per Drohne in kamintypischer Höhe freigesetzt. Die resultierende Schadstoffverteilung wurde per PKW am Boden sowie mit zwei simultan fliegenden Flugzeugen in 300 m und 400 m Höhe über einem 25×30 km² großen Gebiet gemessen, begleitet von umfangreichen meteorologischen Messungen.
Ziel war es zu überprüfen, wie präzise das Simulationsmodell ARTM die reale atmosphärische Ausbreitung von Schadstoffen abbilden kann. Mit Hilfe des ARTM können im Störfall geeignete Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung ergriffen werden.
Der Vergleich von Mess- und Simulationsdaten zeigt eine gute Übereinstimmung zwischen der realen Schadstoffausbreitung und den mit ARTM berechneten Werten. Zudem wurden im Projekt eigene Geräte entwickelt: ein drohnengestütztes System zur präzisen Tracer-Dosierung sowie mehrere Probensammler zur Messung an bis zu 30 Punkten im Untersuchungsgebiet.
Brenk Systemplanung (Simulation mit ARTM), Durchführung unter Einbindung von HSD-Studierenden im Rahmen von Abschlussarbeiten und studentischen Hilfskräften.